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DTKV zur Vergütungsänderung bei Spotify

Vergütet werden sollen ab 2024 nur noch Titel, die pro Jahr mindestens 1.000 Mal gestreamt werden, gekoppelt an eine Mindestzahl von Hörer*innen, die aber nicht benannt wird. Zu dieser eklatanten Intransparenz kommt, dass die eingespielten Gelder der Nichtanspruchsberechtigten auf die nach diesem System Anspruchsberechtigten umverteilt werden. Die von Spotify angekündigten Vergütungsänderungen treffen gerade wieder diejenigen in der Branche, deren Existenz bereits durch zu geringe Honorare gefährdet ist.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Tonkünstlerverbandes:
„Spotify leistet mit seinem geplanten Vergütungsmodell dem Mainstream Vorschub und gefährdet damit die Kulturelle Vielfalt. Neues wagen, Newcomern eine Startrampe bieten, gehört offenbar nicht zur Firmenphilosophie von Spotify.“
Der DTKV unterstützt die Forderungen von „Pro Musik – Verband freier Musikschaffender“, der die Petition zum Stop der Vergütungsveränderung initiiert hat:

Petition zum Stop der Vergütungsveränderung